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Weitere Informationen zu: Edvard Munchs „Aase Nørregaard“

Mit in die Hüften gestemmten Händen und einem feinen Lächeln blickt die junge Frau selbstbewusst aus dem Bild. Der warme, unruhig gemalte Hintergrund lässt ihre helle Gestalt klar hervortreten.

Entstehungshintergrund

Munch malte das Porträt 1899, in einer produktiven Phase, in der er zahlreiche Bildnisse aus seinem persönlichen Umfeld schuf. Aase Nørregaard, geborene Carlsen, zählte seit den späten 1880er Jahren zu seinen engen Freundinnen und war selbst als Malerin tätig. Das Gemälde befindet sich heute im Nasjonalmuseet in Oslo.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die in die Hüften gestemmten Hände verleihen der Figur eine moderne, selbstbewusste Ausstrahlung.
  • Kleidung: Ein dunkles Kleid mit gepufften Ärmeln und weitem Ausschnitt folgt der Damenmode um 1900.
  • Kolorit: Dünne, lasierende Farbschichten im Gesicht kontrastieren mit der kräftigeren Malweise des Kleides.
  • Hintergrund: Ein warmer, bewegt gemalter Rotbraunton rahmt die Figur, ohne vom Motiv abzulenken.

Bedeutung

Das Bildnis zeigt Munchs Blick auf eine ihm nahestehende Frau und gehört zu seinen zurückhaltenderen, psychologisch feinen Porträts der Jahrhundertwende.

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