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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Absturz III“

Waagerecht, wie schwebend, fällt der Bergsteiger durch ein weißes Nichts. Nur die Bewegung von Arm und Pickel verrät, dass hier ein Halt verloren ging.

Entstehungshintergrund

Hodler malte das Bild 1894 in Öl auf Leinwand als Teil der Folge „Aufstieg und Absturz“, die den Weg eines Alpinisten bis zum Sturz erzählt. Die Serie verbindet seine Alpenmotive mit dem Ernst seiner symbolistischen Bildsprache. Das Gemälde befindet sich heute im Kunstmuseum Bern.

Bildkomposition und Details

  • Bewegung: Der Körper liegt fast waagerecht im Bild und macht den Sturz unmittelbar spürbar.
  • Gesicht: Bart, geöffneter Mund und geschlossen wirkende Augen geben der Figur einen Ausdruck von Schrecken.
  • Ausrüstung: Eispickel und Seil erinnern an das Bergsteigen des späten 19. Jahrhunderts.
  • Grund: Weißliche Farbschleier lassen offen, ob Schnee, Nebel oder Fels dargestellt ist.

Bedeutung

Die Folge gilt als Beispiel dafür, wie Hodler Erfahrungen des Alpinismus zu einer existenziellen Bildidee verdichtete. Ohne erzählerische Details wird der Sturz zum Sinnbild menschlicher Verletzlichkeit.

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