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Weitere Informationen zu: Edvard Munchs „Airedale Terrier“

Mit gesenktem Kopf und ausgreifenden Pfoten scheint der Hund direkt aus der Leinwand zu springen, sein Fell aus breiten, warmen Farbstrichen aufgebaut. Kaum ein Detail ist beschreibend gemalt, alles bleibt Bewegung und Farbe.

Entstehungshintergrund

Munch malte das Bild 1919, in einer Schaffensphase auf seinem Gut Ekely bei Oslo, wo er sich zunehmend zurückzog und neben Selbstporträts und Landschaften auch seine Hunde immer wieder malte. Tiere wurden in diesen Jahren zu vertrauten Weggefährten und wiederkehrenden Bildthemen seines Spätwerks. Das Gemälde befindet sich heute im Munch-Museum in Oslo.

Bildkomposition und Details

  • Bewegung: Der geduckte Körper und die vorgestreckten Läufe erzeugen den Eindruck eines Sprungs.
  • Fellstruktur: Kurze, wirbelnde Pinselzüge in Orange, Braun und Dunkelgrün bilden das struppige Fell.
  • Hintergrund: Waagerechte Streifen in Blau, Rosa und Grün wirken wie ein locker hingeworfener Teppich oder Vorhang.
  • Blick: Die dunklen Augen und die gespitzten Ohren richten die ganze Aufmerksamkeit nach vorn.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Munch auch im Alltäglichen, dem Sprung eines Hundes, noch die volle Ausdruckskraft seiner Malerei suchte.

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