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Weitere Informationen zu: Rembrandts „Alte Frau mit Kopftuch“

Aus der Dunkelheit schimmert ein Gesicht voller Spuren des Lebens, eingerahmt von einem glühend roten Tuch. Die Ruhe der Haltung gibt dem Bild eine stille Würde.

Entstehungshintergrund

Das Bildnis entstand 1654 in Amsterdam in Öl auf Leinwand und befindet sich im Puschkin-Museum in Moskau. Als Halbfigur vor dunklem Grund gehört es zu den Studien alter Menschen, die Rembrandt in seinen reifen Jahren immer wieder malte. Wer die Dargestellte ist, wird hier nicht festgelegt.

Bildkomposition und Details

  • Kopftuch: Das rote Tuch bildet den kräftigsten Farbakzent und rahmt das Gesicht ein.
  • Gesicht: Falten und der müde Blick sind mit feinem Pinselstrich herausgearbeitet.
  • Hände: Die verschränkten Hände unten im Bild verleihen der Haltung Ruhe.
  • Blusenkragen: Das helle Weiß setzt einen leisen Kontrast zum dunklen Hintergrund.

Bedeutung

Das Porträt zeigt Rembrandts Zuwendung zum Alter und seine Fähigkeit, Würde ohne Idealisierung darzustellen.

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