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Weitere Informationen zu: Anna Bobergs „Am Fuße des Berges, Studie von den Lofoten“

Ein einzelner Gipfel füllt fast die gesamte Bildfläche und lässt das kleine Dorf an seinem Fuß winzig erscheinen. Dick aufgetragene Farbe verleiht dem Schnee auf dem Fels eine fast greifbare Struktur.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1905 während einer von Bobergs zahlreichen Sommerreisen an die Lofoten, die sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Architekten Ferdinand Boberg, unternahm. Die pastose Ölstudie auf Karton hält die kurze, intensive Lichtstimmung der nordnorwegischen Inseln unmittelbar vor Ort fest. Das Werk gehört zur Sammlung des Nationalmuseums Stockholm.

Bildkomposition und Details

  • Gipfel: Der schneebedeckte Berg beherrscht mit seiner wuchtigen Form fast das gesamte Bild.
  • Farbauftrag: Breite, pastose Pinselstriche modellieren Fels und Schnee fast reliefartig.
  • Häuser: Ein grünes und ein ockerfarbenes Holzhaus setzen kleine, warme Farbakzente am Wasser.
  • Spiegelung: Das ruhige Wasser verdoppelt die Farben von Himmel und Ufer.

Bedeutung

Die Studie zeigt exemplarisch, wie Boberg die überwältigende Naturkulisse der Lofoten in eine unmittelbare, malerische Erfahrung übersetzte.

Beratung und individuelle Anfragen

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