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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Anbetung III“

Ein Kind kniet allein in einer kargen Landschaft, das Gesicht dem Himmel zugewandt. Die roten Früchte an den Zweigen wirken wie ein leuchtender Rahmen.

Entstehungshintergrund

Hodler schuf das Gemälde 1895/96 in Öl auf Leinwand, in der Zeit, in der er seinen symbolistischen Stil mit klaren Konturen entwickelte. Das Bild ist Eigentum der Gottfried-Keller-Stiftung und befindet sich im Kunsthaus Zürich.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Der kniende Junge im Profil bildet eine ruhige Vertikale mit gefalteten Händen.
  • Zweige: Dünne, gebogene Äste mit roten Früchten überspannen die Figur und lenken den Blick nach oben.
  • Farbwerte: Helle Hauttöne, blasser Fels und ein Streifen Blau bilden einen zarten Zusammenklang.
  • Format: Das schmale Hochformat verstärkt den Eindruck von Andacht und Aufwärtsstreben.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Hodler religiöse Empfindung in eine schlichte, natürliche Figur übersetzte, und verbindet Symbolismus mit einer nahezu pantheistischen Naturauffassung.

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