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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Ansicht der Cagne aus der Reitersperspektive“

Aus erhöhtem Blickwinkel folgt das Auge einem Wasserlauf, der sich als farbiges Band durch das Bild windet. Ufer, Kiesbänke und Spiegelungen wirken wie kunstvoll ineinandergelegte Flächen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1921 und zeigt die Cagne, einen Fluss im südfranzösischen Département Alpes-Maritimes. Die Arbeit in Öl auf Leinwand gehört zur Sammlung des Musée Cantonal des Beaux-Arts in Lausanne.

Bildkomposition und Details

  • Perspektive: Der hohe Standpunkt, den der Titel „Reitersperspektive“ nennt, lässt den Fluss fast senkrecht ins Bild laufen.
  • Wasserfläche: Ocker, Rostrot und tiefes Blau spiegeln Ufer und Himmel in klar voneinander abgesetzten Farbzonen.
  • Kiesbänke: Helle, fein getupfte Flächen am rechten Ufer setzen einen ruhigen Kontrast zum dunklen Wasser.
  • Ufervegetation: Gelbgrünes Gras und dunkle Schatten rahmen den Bildausschnitt am linken Rand.

Bedeutung

Die „Ansicht der Cagne aus der Reitersperspektive“ zeigt, wie Vallotton in den 1920er Jahren Landschaft in flächige, beinahe abstrakte Farbordnungen übersetzte.

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