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Weitere Informationen zu: William Turners „Ansicht von Oxford von der Südseite des Headington Hill“

Aus der Höhe schweift der Blick über Felder und Wege bis zur fernen Silhouette Oxfords, die im Dunst fast verschwindet. Turner macht aus der Stadtansicht eine weite, lichtdurchflutete Landschaft.

Entstehungshintergrund

Das Aquarell entstand 1803 bis 1804 für den Oxford Almanack für das Jahr 1808. Turner wählte hier nicht die übliche Nahansicht, sondern eine Fernsicht von Süden auf die Stadt, der Ort Headington Hill liegt östlich von Oxford. Das Blatt gehört heute dem Ashmolean Museum in Oxford.

Bildkomposition und Details

  • Fernsicht: Türme, Kuppeln und Dächer Oxfords liegen als zarte Silhouette am Horizont.
  • Bäume: Kräftig gemalte Baumgruppen rechts rahmen das Bild und bilden einen Gegenpol zur Weite.
  • Kutsche: Reisende am Wegrand verleihen der Szene Maßstab und Erzählcharakter.
  • Himmel: Ein warmer, mit Wolken durchzogener Himmel nimmt mehr als die Hälfte des Bildes ein.

Bedeutung

Das Blatt zeigt, wie früh Turner topografische Aufträge mit landschaftlicher Poesie verband und damit der Romantik den Weg bereitete.

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