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Weitere Informationen zu: Ferdinand Brütts „Aus dem Kaisersaal im Schlosse zu Würzburg“

Durch einen offenen Türbogen öffnet sich der Blick auf reich verzierten Stuck und eine kleine Brunnenfigur in einer Nische. Das Licht bricht sich in Gold und changierendem Marmor.

Entstehungshintergrund

Brütt malte diese Innenansicht 1903 im Kaisersaal der Würzburger Residenz, dem 1720 begonnenen Bau nach Plänen Balthasar Neumanns unter Mitwirkung Maximilian von Welschs und Lucas von Hildebrandts. Statt des berühmten Deckenfreskos wählte er einen intimen, seitlichen Ausschnitt des Prunkraums. Das Gemälde befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Durchblick: Der offene Türbogen führt den Blick in einen dahinterliegenden dunklen Raum.
  • Nische: Eine kleine weiße Figur steht über einem Brunnenbecken im Rundbogen.
  • Material: Rötlich geäderter Marmor und vergoldeter Stuck prägen die Wandflächen.
  • Pinselführung: Lockere, skizzenhafte Striche betonen Licht statt Detailtreue.

Bedeutung

Das Bild zeigt Brütts Interesse an Licht und Material in historischen Innenräumen abseits reiner Architekturdokumentation.

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