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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Badende am Brunnenrand, sich das Haar kämmend“

Ein stiller Augenblick der Körperpflege, in eine fast theatralische Architektur gesetzt: Die Figur wirkt ruhig, zugleich wie ein dekoratives Zeichen.

Entstehungshintergrund

Die Signatur trägt die Jahreszahl 96. In den 1890er-Jahren schloss sich Vallotton den Nabis an und entwickelte seinen flächigen, von Holzschnitt und Japonismus geprägten Stil. Das Werk befindet sich im Musée d’Orsay in Paris; die genaue Maltechnik ist nicht belegt.

Bildkomposition und Details

  • Figur: Die sitzende Frau ist in sanft gerundeten, klaren Konturen gestaltet.
  • Haare: Das tiefschwarze Haar bildet einen starken Kontrast zur hellen Haut.
  • Säulen und Bäumchen: Rote Säulen und runde Baumformen rahmen die Szene dekorativ.
  • Lichtbahnen: Gelbe Streifen auf dem Boden setzen rhythmische Akzente.

Bedeutung

Das Bild gilt als typisches Beispiel für Vallottons Nabis-Phase, in der er Aktdarstellung und Dekoration verband.

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