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Weitere Informationen zu: William Turners „Berglandschaft mit See“

Warmes Gelb und Orange füllen das Bild, nur ein blauer Wolkenfleck und das kühle Wasser setzen Gegenakzente. Konturen treten zurück, Licht und Dunst bestimmen die Landschaft.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand um 1842 in Turners Spätzeit. In dieser Phase entwickelte er auf Reisen durch die Alpen skizzenhafte, farbintensive Aquarelle. Die Arbeit in Aquarell und Graphit auf Papier gehört zum Bestand des Yale Center for British Art in New Haven. Ein genauer Ort ist nicht überliefert.

Bildkomposition und Details

  • Felsmassiv: Links steht ein graublauer Felsen als dunkler Kontrast zum hellen Umfeld.
  • Seefläche: Blaue, locker gesetzte Pinselzüge deuten Wasser und Ufer an.
  • Himmelsfleck: Ein kräftiges Blau oben im Bild bricht die warmen Töne.
  • Offener Pinselstrich: Teils unfertig wirkende Partien lassen das Papier durchscheinen.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Turners späte Tendenz, Landschaft in Farbe und Licht aufzulösen, und weist auf die spätere Moderne voraus.

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