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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Berthe Morisot, liegend“

Mit leicht zurückgeneigtem Kopf und wachem Blick begegnet Berthe Morisot dem Betrachter unmittelbar. Wenige rasche Pinselstriche genügen, um ihr Gesicht lebendig einzufangen.

Entstehungshintergrund

Manet malte das kleinformatige Bildnis 1873, in einer Phase intensiver künstlerischer und persönlicher Nähe zu Berthe Morisot, die er wiederholt porträtierte. Die skizzenhafte Malweise verrät die rasche, spontane Entstehung. Das Werk gehört heute zum Musée Marmottan in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Blick: Die großen, wachen Augen suchen direkten Kontakt zum Betrachter.
  • Haar: Das dunkle, locker aufgesteckte Haar ist in breiten, sicheren Strichen angelegt.
  • Malweise: Skizzenhafte, rasche Pinselführung verleiht dem Bildnis studienhafte Frische.
  • Farbklang: Warme Brauntöne des Hintergrunds heben das helle Gesicht klar hervor.

Bedeutung

Das Bildnis zählt zu den zahlreichen, oft skizzenhaften Porträts, mit denen Manet die Malerin Berthe Morisot über Jahre hinweg festhielt.

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