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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Bildnis der Eltern des Künstlers“

Zwei Gesichter, dicht beieinander, ohne Erzählung und ohne Pose: Das Doppelporträt lebt von der stillen, fast unnahbaren Präsenz eines Ehepaares, das dem Betrachter gerade ins Auge sieht.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1902 in Öl auf Leinwand und zeigt laut Titel die Eltern des Künstlers. Vallotton stammte aus Lausanne und lebte seit den 1880er-Jahren in Paris, wo er zu den Nabis zählte. Das Gemälde befindet sich im Musée d'Art et d'Histoire in Freiburg.

Bildkomposition und Details

  • Gesichter: Beide Köpfe sind scharf beobachtet und modelliert und tragen das Bild.
  • Kleidung: Schwarzes Kleid mit Brosche und Kette und der braune Rock des Mannes bilden ruhige, dunkle Massen.
  • Hintergrund: Eine gedämpfte grünliche Fläche lässt die Figuren klar hervortreten.
  • Brüstung: Der ornamentierte Streifen am unteren Rand erinnert an eine Theaterloge und rahmt das Paar.

Bedeutung

Das Doppelporträt gilt als eindrucksvolles Beispiel für Vallottons nüchterne, psychologisch dichte Bildniskunst um 1900.

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