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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Gertrude Stein“

Massiv und ruhig füllt die Schriftstellerin das Bildfeld, ihr direkter Blick bestimmt die Wirkung. Vallotton konzentriert sich ganz auf Gesicht, Hände und den schweren Stoff.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1907 in Paris, wo Gertrude Stein Künstler und Literaten in ihrem Salon versammelte. Es ist in Öl auf Leinwand ausgeführt und gehört zur Cone Collection im Baltimore Museum of Art. Im selben Jahr entstand auch Picassos berühmtes Porträt der Schriftstellerin.

Bildkomposition und Details

  • Blick: Die Augen wenden sich direkt und prüfend dem Betrachter zu.
  • Samtgewand: Das braune Kleid mit schweren Falten bildet die dunkle Hauptmasse.
  • Perlenkette: Die grüne Kette mit rotem Anhänger setzt einen Farbakzent.
  • Hände: Die ruhig aufgelegten Hände unterstreichen die gelassene Haltung.

Bedeutung

Das Bildnis zählt zu Vallottons bekanntesten Porträts und zeigt sein Talent, Persönlichkeit mit klaren Mitteln zu erfassen.

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