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Weitere Informationen zu: Rembrandt van Rijns „Bildnis einer alten Dame“

Im gedämpften Licht tritt das Gesicht einer alten Frau aus dem dunklen Grund hervor. Die gefalteten Hände und der ernste, leicht abwesende Blick verleihen dem Bildnis eine stille Eindringlichkeit.

Entstehungshintergrund

Rembrandt malte das Porträt 1655 in Öl auf Leinwand, in einer Phase, in der er zu einer freieren, kraftvollen Malweise fand. Die Bildunterschrift der Agentur nennt keine Identität der Dargestellten. Das Gemälde befindet sich heute im Nationalmuseum in Stockholm.

Bildkomposition und Details

  • Haube: Ein pelzbesetzter Aufsatz mit hellem Schleier umrahmt das Gesicht und bildet den oberen Abschluss der Figur.
  • Hände: Die ineinandergelegten Hände mit Spitzenmanschetten und Ring sind der ruhende Mittelpunkt der unteren Bildhälfte.
  • Pelzmantel: Der warmbraune Besatz geht fast nahtlos in den dunklen Hintergrund über.
  • Lichtführung: Das Licht sammelt sich auf Gesicht, Schleier und Händen, der Rest bleibt im Schatten.

Bedeutung

Das Bildnis zeigt, wie Rembrandt das Alter ohne Beschönigung und doch mit großer Anteilnahme darstellte.

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