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Weitere Informationen zu: Rembrandt van Rijns „Bildnis einer Dame“

Haube, Kragen und Gesicht heben sich hell von einem warmen, dunklen Grund ab. Die streng aufgebaute Figur wirkt zugleich würdevoll und nahbar.

Entstehungshintergrund

1633 malte Rembrandt das Bildnis in Öl auf Eichenholz, im ovalen Format. Es ist als Gegenstück zum „Bildnis eines Herrn mit Spitzbart“ bezeichnet und befindet sich im Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig (Inv.-Nr. 233). Die Dargestellte wird in der Bildunterschrift nicht benannt.

Bildkomposition und Details

  • Spitzenhaube: Die durchscheinende Haube mit gezacktem Spitzenrand ist mit feinen, hellen Pinselstrichen modelliert.
  • Mühlsteinkragen: Der große, plissierte Kragen bildet eine ruhige, kräftige Fläche unter dem Gesicht.
  • Goldkette: Eine schmale goldene Kette setzt am Hals einen warmen Farbpunkt.
  • Knopfreihe: Die senkrechte Reihe goldener Knöpfe gliedert das dunkle Kleid.

Bedeutung

Das Pendant-Bildnis zeigt Rembrandts frühe Amsterdamer Auftragsporträts, in denen er Standesbewusstsein und individuelle Züge in Einklang brachte.

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