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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Bildnis einer Frau in rotem Kleid mit Fächer“

Ein direkter Blick, ein leuchtend rotes Kleid und ein zurückhaltender grauer Grund: Das Bildnis lebt von der Ruhe und der Selbstsicherheit seiner Figur.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde trägt die Signatur mit der Jahreszahl 1908 und entstand in Vallottons Pariser Jahren, als er neben Landschaften und Akten vor allem Bildnisse malte. Es wird in der Staatlichen Ermitage in St. Petersburg aufbewahrt und ist in Öl auf Leinwand ausgeführt.

Bildkomposition und Details

  • Rotes Kleid: Die weichen Falten und die Schärpe bilden eine dichte, leuchtende Farbfläche.
  • Spitze: Zarte Ärmel und ein Einsatz mit Schleife und Applikationen setzen helle Details.
  • Fächer: Der graue Fächer in den Händen verleiht der Haltung Ruhe und Eleganz.
  • Hintergrund: Ein gedämpftes Grau lässt Gesicht und Kleid klar hervortreten.

Bedeutung

Das Bildnis zeigt Vallottons Fähigkeit, eine Person mit knappen, klaren Mitteln zu charakterisieren, und steht für seine Porträtkunst nach der Nabi-Zeit.

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