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Weitere Informationen zu: Olga Boznańskas „Bildnis Feliks Jasieński“

Der Mann sitzt ruhig und frontal in seinem Sessel, die Hände gefaltet, ein leichtes Lächeln im bärtigen Gesicht. Hinter ihm schimmert golden ein kleiner Hausaltar.

Entstehungshintergrund

Boznańska malte das Porträt 1907 in Öl auf Karton. Feliks „Manggha“ Jasieński war ihr großer Förderer und Sammler, er stiftete seine Sammlung dem Nationalmuseum in Krakau, wo auch das Bildnis aufbewahrt wird. Der Schrein im Hintergrund stammt aus dieser Sammlung.

Bildkomposition und Details

  • Pose: Der Dargestellte sitzt gerade und frontal, die gefalteten Hände bilden das ruhige Zentrum.
  • Sessel: Das blaue Muster des Polsters leuchtet vor dem warmen, braunen Grund.
  • Schrein: Rechts zeigt ein goldener Hausaltar eine Schutzfigur und verweist auf die Sammelleidenschaft.
  • Malweise: Breite, durchscheinende Farbflächen lassen Raum und Figur ineinander übergehen.

Bedeutung

Das Bildnis hält die enge Verbindung zwischen der Künstlerin und ihrem wichtigsten Gönner fest und zeigt zugleich Boznańskas psychologisch einfühlsame Porträtkunst.

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