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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Bildnis Gertrud Müller, frontal“

Ohne Pose und Beiwerk blickt die junge Frau den Betrachter an. Der warme Orangeton des Grundes lässt das Gesicht besonders plastisch hervortreten.

Entstehungshintergrund

Das Bildnis entstand um 1911/12 in Öl auf Leinwand (46,5 × 39,5 cm). Dargestellt ist Gertrud Müller (1888–1980), später verheiratete Dübi-Müller, die Hodler mehrfach porträtierte. Das Werk befindet sich in Schweizer Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Frontalität: Die streng symmetrische Haltung verleiht dem Porträt Ruhe und Klarheit.
  • Haar: Ein dunkler, dicht gemalter Haarkranz rahmt das Gesicht.
  • Inkarnat: Rosa und Ocker bilden einen warmen Kontrast zum Grund.
  • Farbakzent: Ein Streifen Blau am Bildrand setzt einen kühlen Gegenton.

Bedeutung

Das Bildnis gehört zu einer ganzen Gruppe von Porträts Gertrud Müllers und zeigt Hodlers klare, farbig kräftige Bildnisauffassung.

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