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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Bildnis Gertrud Müller im Garten, Bruststück“

Vor einem blauvioletten Grund tritt das Gesicht der jungen Frau still und klar hervor. Ockergelbe Farbflecken im Hintergrund erinnern an den Garten, in dem das Bildnis angesiedelt ist.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1917 in Öl auf Leinwand und zeigt Gertrud Müller, später verheiratete Dübi-Müller (1888–1980). Es gehört zur Dübi-Müller-Stiftung im Kunstmuseum Solothurn und ergänzt das ein Jahr zuvor gemalte Hüftbild.

Bildkomposition und Details

  • Bruststück: Der enge Ausschnitt lenkt den Blick auf Gesicht und Schultern.
  • Hintergrund: Blauviolette Flächen mit ockergelben Akzenten deuten den Garten nur an.
  • Tuch: Das violettblaue Gewand fasst die Figur und rahmt die ruhende Hand.
  • Haar: Ein heller Rand um die dunklen Locken hebt den Kopf plastisch ab.

Bedeutung

Das Bildnis zeigt Hodlers Fähigkeit, in einfachen Formen und gedämpften Farben eine stille Persönlichkeit einzufangen.

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