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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Bildnis Gertrud Müller im Garten, Hüftbild“

Vor einem dunklen Gartenhintergrund hebt sich die aufrechte Gestalt in Weiß und Blau deutlich ab. Die aufgestützten Hände und der direkte Blick verleihen dem Bildnis Festigkeit und Selbstsicherheit.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1916 in Öl auf Leinwand und zeigt Gertrud Müller, die später den Namen Dübi-Müller trug. Es gehört zur Dübi-Müller-Stiftung im Kunstmuseum Solothurn. Ein zweites Bildnis der Dargestellten, das Bruststück von 1917, entstand kurz darauf.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die in die Hüften gestemmten Hände bilden eine stabile, dreieckige Grundform.
  • Kleid: Das tiefblaue Trägerkleid über heller Bluse setzt kräftige Farbflächen.
  • Garten: Dunkles Grün und kleine helle Blüten rahmen die Figur.
  • Himmel: Ein grauer Streifen hinter dem Kopf schafft Weite und lässt das Gesicht hervortreten.

Bedeutung

Das Hüftbild zählt zu den eindrucksvollen Porträts von Hodlers spätem Schaffen, in denen Farbe und Kontur die Persönlichkeit tragen.

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