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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Bildnis Paulette Godé-Magin“

Aus dem hellen Grund tritt eine Frau hervor, die den Betrachter ruhig und aufmerksam ansieht. Das Gesicht in Orange und Grün wirkt gegen das tiefe Schwarz der Kleidung besonders lebendig.

Entstehungshintergrund

Das Bildnis entstand zwischen 1908 und 1911 als Öl auf Leinwand und misst 45 × 29 cm. Hodler war damals ein gefragter Porträtist, der seine Modelle mit klarer Kontur und flächiger Farbigkeit erfasste. Das Werk befindet sich in der Dübi-Müller-Stiftung im Kunstmuseum Solothurn.

Bildkomposition und Details

  • Frontalität: Die streng frontale Haltung verleiht dem Brustbild Ruhe und Präsenz.
  • Kolorit: Rote Sessellehne und rosiger Grund stehen im Kontrast zum dunklen Kleid.
  • Malweise: Sichtbare Pinselstriche formen Gesicht, Haube und die weißen Punkte des Stoffs.
  • Kontur: Dunkle Linien fassen Kopf und Schultern und binden die Figur in die Fläche ein.

Bedeutung

Das Porträt zeigt Hodlers Fähigkeit, Charakter ohne Schmeichelei sichtbar zu machen, und steht für seine späten, farbstarken Bildnisse.

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