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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Bildnis Stéphane Natanson“

Ein direkter Blick, ein voller schwarzer Bart und ein neutraler grauer Grund: Das Porträt setzt ganz auf die Präsenz des Dargestellten.

Entstehungshintergrund

Das Bildnis entstand 1897 in Vallottons Pariser Nabi-Zeit und ist in Öl auf Leinwand ausgeführt. Die National Gallery of Canada in Ottawa erwarb es 1983. Der Dargestellte stand dem Umfeld der Zeitschrift „La Revue blanche“ nahe, für die Vallotton auch Holzschnitte lieferte.

Bildkomposition und Details

  • Blick: Die hellen, weit geöffneten Augen fixieren den Betrachter und erzeugen große Unmittelbarkeit.
  • Bart: Der volle dunkle Bart bildet eine kräftige, plastische Form im Zentrum.
  • Anzug: Der schwarze Anzug wirkt als große, ruhige Fläche und rahmt den Kopf.
  • Hintergrund: Ein bewegter grauer Grund bleibt zurückhaltend und lässt die Figur hervortreten.

Bedeutung

Das Bildnis gilt als Beispiel für Vallottons nüchterne, schonungslose Porträtkunst der Nabi-Zeit und zeigt seine Fähigkeit, Charakter mit knappen Mitteln zu erfassen.

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