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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Bildnis von Stéphane Mallarmé“

Lässig zurückgelehnt, eine Zigarre in der Hand, blickt der Dichter dem Betrachter direkt entgegen. Die informelle Pose verrät die enge Vertrautheit zwischen Maler und Modell.

Entstehungshintergrund

Manet malte das Bildnis 1876, im Jahr der gemeinsamen Publikation von Mallarmés Übersetzung von Edgar Allan Poes „Der Rabe“ mit Illustrationen Manets. Die beiden verband eine enge, jahrelange Freundschaft. Das Werk befindet sich heute im Musée d'Orsay in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Pose: Die zurückgelehnte Haltung auf dem gepolsterten Sofa wirkt unmittelbar und vertraut.
  • Zigarre: Die Zigarre zwischen den Fingern unterstreicht den lässigen, privaten Charakter der Szene.
  • Hintergrund: Rasch angedeutete florale Muster auf ockerfarbenem Grund bleiben bewusst skizzenhaft.
  • Blick: Der direkte, wache Blick sucht den unmittelbaren Kontakt zum Betrachter.

Bedeutung

Das Bildnis gilt als eines der intimsten Künstlerporträts Manets und dokumentiert seine enge Freundschaft mit dem Dichter Mallarmé.

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