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Weitere Informationen zu: William Turners „Blick auf das Schloss von Saint-Germain-en-Laye“

Über dem Fluss liegt ein goldener Dunst, in dem sich Terrassen, Dächer und das Schloss der Stadt Saint-Germain-en-Laye abzeichnen. Das Leben am Ufer vorn ist farbiger und kräftiger gemalt.

Entstehungshintergrund

Turner bereiste in den 1820er und 1830er Jahren mehrfach Frankreich und schuf Seine-Ansichten für die Stichfolge „Rivers of France“. Die Datierung auf 1830 ist eine Schätzung; die Bildunterschrift nennt als Aufbewahrungsort die Grafische Sammlung des Louvre in Paris. Das Aquarell misst 29,9 × 45,7 cm.

Bildkomposition und Details

  • Holzbrücke: Die lange Brücke führt diagonal ins Bild und verbindet die Ufer.
  • Wäscherinnen: Bunte Gruppen am Ufer erzählen vom Alltag am Fluss.
  • Schloss: Auf der Anhöhe erscheint die Anlage als helle, flächige Silhouette.
  • Baum: Eine einzelne Pappel rechts setzt eine vertikale Gegenlinie.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Turners Fähigkeit, topografische Ansicht und Lichtpoesie zu verbinden, und gehört zu seinen schönsten Flussdarstellungen.

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