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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Blick ins Unendliche“

Über einem endlosen Nebelmeer, aus dem nur einzelne Felsspitzen ragen, steht eine einsame Gestalt. Die Weite der Landschaft und die Ruhe der Figur erzeugen eine fast meditative Stimmung.

Entstehungshintergrund

Hodler arbeitete zwischen 1903 und 1906 in Öl auf Leinwand an diesem Motiv, das er in mehreren Fassungen umsetzte. Die hier gezeigte Fassung befindet sich im Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne. Sie unterscheidet sich von der Basler Fassung sowie von den vorbereitenden Studien.

Bildkomposition und Details

  • Figur: Der aufrecht stehende Jüngling bildet die zentrale Vertikale des Bildes.
  • Felsgipfel: Rosige Felsen mit grünem Bewuchs tragen die Gestalt wie ein Sockel.
  • Nebelmeer: Weißblaue Wolkenflächen und einzelne Felsspitzen füllen den Hintergrund.
  • Himmel: Waagerechte, rötliche Wolkenbänder gliedern den oberen Bildrand rhythmisch.

Bedeutung

Das Motiv gilt als Schlüsselbild von Hodlers symbolistischer Naturauffassung und verbindet den Menschen mit der Unendlichkeit des Alls.

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