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Weitere Informationen zu: Marie Egners „Blühendes Mohnfeld in der Steiermark“

Hoch aufgeschossener Mohn drängt sich in den Vordergrund, während über den Dächern des Dorfes ein weiter, verhangener Himmel liegt. Das Bild fängt einen Sommertag ein, an dem Wärme und Feuchte beinahe spürbar werden.

Entstehungshintergrund

Marie Egner schuf das Gemälde um 1896 in Öl auf Leinwand; es misst 59 × 75 cm. Sie hatte bei Emil Jakob Schindler gelernt und zählt zu den wichtigsten Vertreterinnen des österreichischen Stimmungsimpressionismus. Das Werk befindet sich heute in der Neuen Galerie am Joanneum in Graz.

Bildkomposition und Details

  • Mohnblüten: Rosa und rote Blüten setzen leuchtende Akzente im dichten Grün.
  • Kirchturm: Der Zwiebelturm im Dunst gibt dem Feld einen Ort und eine Tiefe.
  • Pfad: Ein heller Weg führt von rechts unten in die Bildmitte.
  • Himmel: Weiche, gelblich-graue Wolken tragen die Stimmung des Bildes.

Bedeutung

Das Bild steht für Egners Fähigkeit, ein schlichtes Motiv aus der Heimat in eine poetische Naturstimmung zu verwandeln.

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