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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Blumenstück mit Schwertlilie, Goldregen und Geranie“

Leicht wie ein Frühlingshauch stehen die Blüten auf dem hellen Papier. Manet arbeitet mit nassen Farben, die ineinanderlaufen und den Blumen Atem geben.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand um 1880 als Aquarell und misst 36,7 × 25,4 cm. Es wird in der Graphischen Sammlung Albertina in Wien aufbewahrt. In diesen Jahren widmete sich Manet vermehrt kleinen Blumenmotiven.

Bildkomposition und Details

  • Schwertlilie: Die violette Blüte mit dunklem Kern bildet den Höhepunkt im oberen Bilddrittel.
  • Goldregen: Gelbe Blütentrauben füllen die Mitte und geben dem Strauß Fülle.
  • Rosa Blüten: Links zeichnen sich zarte Dolden vor hellem Grund ab.
  • Laub: Transparente Grüntöne und ein brauner Zweig strukturieren die Fläche.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Manets späte, leichte Aquarelltechnik und seine Freude an spontan gefassten Naturmotiven.

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