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Weitere Informationen zu: Füsslis „Bruder Puck, das Irrlicht“

Ein Kobold mit Schalk im Gesicht tanzt durch die Nacht, während ein Mensch zu seinen Füßen erschrickt. Füssli verwandelt den Volksglauben in ein Schauspiel aus Licht und Schatten.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1794/96 in London als Nr. 31 der Milton-Galerie. Als Vorlagen nennt die Caption Miltons „L’Allegro“, Vers 104, und „Paradise Lost“, Buch IX. Es befindet sich in der Tabley House Collection in Knutsford, England.

Bildkomposition und Details

  • Puck: Der nackte, lachende Knabe in Kutte bildet das helle Zentrum.
  • Glocke: Die erhobene Glocke unterstreicht das Mönchsgewand und den Spott der Figur.
  • Kniende Gestalt: Rechts unten weicht ein erschrockener Mensch zurück.
  • Lichtschein: Ein fahler Streifen am Boden setzt die Szene wirkungsvoll von der Dunkelheit ab.

Bedeutung

Das Bild zeigt Füsslis Interesse am Volksglauben und am Übergang zwischen Komik und Schrecken, das auch sein bekanntes Motiv des Nachtmahrs prägt.

Beratung und individuelle Anfragen

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