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Weitere Informationen zu: William Turners „Crichton Castle, Berglandschaft mit Regenbogen“

Nach dem Regen bricht das Licht über den Hügeln auf, ein Regenbogen zeichnet sich schwach ab. Turner gestaltet die Landschaft in nassen, ineinanderfließenden Farbflächen.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand um 1818 in Aquarell und Graphit auf cremefarbenem Papier. Turner reiste in diesem Jahr nach Schottland, unter anderem für Walter Scotts Bildband zu den schottischen Altertümern, und fertigte dabei Ansichten von Burgen und Landschaften. Die Arbeit gehört zum Yale Center for British Art in New Haven.

Bildkomposition und Details

  • Schloss: Die Burg erscheint als rosafarbene Silhouette in der Bildmitte.
  • Regenbogen: Ein heller Bogen steigt links aus dem blauen Himmel.
  • Hügel: Ocker, Gelb und Violett gliedern die Geländeformen.
  • Himmel: Nass in Nass gemalte Wolken geben der Szene Tiefe.

Bedeutung

Die Landschaft zeigt Turners freie, atmosphärische Aquarelltechnik. Sie steht für seine Fähigkeit, Wetter und Licht als eigentliches Thema zu behandeln.

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