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Weitere Informationen zu: William Turners „Cricket auf den Goodwin Sands“

Eine Handvoll Gestalten verliert sich auf der weiten Sandfläche, darüber spannt sich ein fast farbloser Himmel. Turner reduziert die Szene auf wenige Akzente aus Ocker, Weiß und Blau.

Entstehungshintergrund

Das Blatt zeigt nach dem Titel Cricket auf den Goodwin Sands, einer Sandbank vor der Küste von Kent, die bei Ebbe trockenfällt. Turner arbeitete mit Aquarell, Gouache und weißer Kreide auf grauem Papier; das Datum ist nicht überliefert und wurde hier geschätzt. Heute befindet sich die Arbeit im Yale Center for British Art in New Haven.

Bildkomposition und Details

  • Figurengruppe: Die Gestalten sind nur angedeutet, einzelne tragen helle Hemden oder dunkle Westen.
  • Horizont: Ein schmaler blauer Streifen trennt Sand und Himmel, dahinter ist ein Schiff zu ahnen.
  • Papierton: Das graue Papier bildet den Mittelton des gesamten Bildes.
  • Gelbakzente: Kleine ockerfarbene Flächen im Sand setzen Licht und Schatten.

Bedeutung

Das Blatt zeigt, wie Turner mit minimalen Mitteln Weite und Licht erzeugte. Es gehört zu den skizzenhaften Farbstudien, in denen er seine Eindrücke festhielt.

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