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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Damenbildnis mit gelbem Schal“

Eine junge Frau blickt ruhig aus dem Bild, gehüllt in einen gelben Schal, der wie ein Sonnenfleck vor dem kühlen, graugrünen Grund leuchtet. Die Figur wirkt zugleich zurückhaltend und selbstbewusst.

Entstehungshintergrund

Vallotton malte das Bildnis 1909 in Öl auf Leinwand; es misst etwa 100 × 81 cm. Nach seiner Zeit bei den Nabis wandte er sich in den Jahren nach 1900 einer glatten, klar gebauten Malweise zu. Das Werk befindet sich im Aargauer Kunsthaus in Aarau.

Bildkomposition und Details

  • Gelber Schal: Das leuchtende Gelb mit Fransen bildet den stärksten Farbakzent und rahmt die Schultern der Figur.
  • Hellblaues Kleid: Der schimmernde Satin ist mit weichen Lichtern und dunkleren Falten fein durchmodelliert.
  • Haltung: Die Hände greifen vor dem Körper ineinander; die Dreiviertelfigur füllt das Hochformat ruhig aus.
  • Hintergrund: Ein fleckig getönter, grünlich-rosafarbener Grund lässt die Figur plastisch hervortreten.

Bedeutung

Das Bildnis zeigt Vallottons Fähigkeit, mit wenigen Farben und sicherer Zeichnung eine Persönlichkeit zu erfassen. Es steht für seine reife Porträtkunst nach 1900.

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