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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Das blühende Feld, Windböen über Blumenwiese“

Ein Windstoß fährt über die Wiese, die Bäume am Rand neigen sich, und die Blüten scheinen in Bewegung zu geraten. Vallotton verdichtet ein einfaches Naturmotiv zu einem kraftvollen Bild.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1912 in Öl auf Leinwand und gehört zu den Landschaften, die Vallotton nach 1900 in klar gegliederten Farbflächen schuf. Häufig komponierte er sie im Atelier nach Skizzen und Erinnerung. Es befindet sich im Kunstmuseum Winterthur und kam 2003 als Legat von Dr. Werner und Regina Bühler-Eberhard dorthin.

Bildkomposition und Details

  • Blumenwiese: Gelbe und rote Blüten in lebhaften Tupfern beleben das satte Grün.
  • Baumreihe: Dunkle, windgebeugte Silhouetten zeichnen sich scharf gegen den Himmel ab.
  • Himmel: Dunkle Wolkenbänder und ein heller Horizontstreifen erzeugen dramatische Spannung.
  • Diagonale: Die ansteigende Wiese führt den Blick in die Tiefe des Bildes.

Bedeutung

Das Werk steht für Vallottons reife Landschaftsmalerei, in der genaue Naturbeobachtung und dekorative Klarheit zusammenfinden. Es gehört zu den bekannten Bildern der Sammlung des Kunstmuseums Winterthur.

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