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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Dents-du-Midi“

Aus einem Schleier von Wolken tritt der zerklüftete Gipfelgrat hervor, als wäre das Gebirge selbst eine Art Ornament. Hodler übersetzt die Berglandschaft in Farbflächen von Violett, Blau und Rosa.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1912, als Hodler sich intensiv mit den Alpen und dem Genfersee beschäftigte. Die Dents-du-Midi im Chablais gehören zu den Motiven, die er wiederholt aufnahm. Es handelt sich um ein Ölgemälde, das sich heute in der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin befindet.

Bildkomposition und Details

  • Gipfelkamm: Der dunkel konturierte Grat zieht sich diagonal durch das Bild und bildet dessen Spannungsachse.
  • Wolkenbänder: Rosa und violette Schleier liegen wie Streifen zwischen den Bergrücken.
  • Vordergrund: Ocker und Grün strukturieren die Weiden in breiten, geschwungenen Flächen.
  • Himmel: Ein gelblicher Ton hält die Szene ruhig und weit.

Bedeutung

Das Werk zeigt Hodlers späte Landschaftskunst, in der Naturbeobachtung und formale Vereinfachung zu einem eigenen Bildrhythmus verschmelzen.

Beratung und individuelle Anfragen

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