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Weitere Informationen zu: Rembrandts „Der Apostel Petrus verleugnet Christus“

Ein einziger Lichtkegel reißt eine kleine Gruppe aus der Dunkelheit, und in seinem Zentrum steht ein Mann, der soeben die Wahrheit verleugnet. Die Stille des Bildes macht den Moment umso eindringlicher.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1660 in Amsterdam in Öl auf Leinwand, in Rembrandts Spätphase, und gehört heute zum Bestand des Rijksmuseums. Es illustriert die Erzählung des Neuen Testaments, nach der Petrus in der Nacht der Gefangennahme Jesu dreimal leugnet, ihn zu kennen. Die Lichtführung aus einer verborgenen Kerze ist typisch für Rembrandts späte Bildsprache.

Bildkomposition und Details

  • Magd: Mit erhobenem Finger weist die junge Frau auf Petrus und treibt die Handlung an.
  • Petrus: Seine geöffnete Hand und der ausweichende Blick drücken Abwehr und Unruhe aus.
  • Soldat: Rüstung und Helm im Vordergrund glänzen im Kerzenlicht und rahmen die Szene.
  • Licht: Der warme Lichtschein modelliert Gesichter und Gewänder aus dem Dunkel.

Bedeutung

Das Werk zählt zu Rembrandts eindrucksvollen Spätwerken und zeigt, wie er biblische Geschichten auf menschliche Regungen konzentrierte.

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