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Weitere Informationen zu: William Turners „Der Averner See: Aeneas und die Sibylle von Cumae“

Ein stiller Kratersee liegt unter weitem Himmel, während im Vordergrund zwei Gestalten der Sage zusammentreffen. Die Szene verbindet Mythos und Landschaftsidyll.

Entstehungshintergrund

Turner malte das Werk zwischen 1814 und 1815 in Öl auf Leinwand; es misst 71,8 × 97,2 cm. Er verarbeitete darin Eindrücke der antiken Landschaft bei Neapel, die er aus Büchern und Stichen kannte. Das Gemälde befindet sich im Yale Center for British Art in New Haven.

Bildkomposition und Details

  • Kratersee: Das blaugrüne Wasser des Averner Sees bildet die ruhige Mitte der Komposition.
  • Pinie: Ein schlanker Baum rechts gliedert den Raum und rahmt den Blick auf den See.
  • Ruinen: Antike Mauerreste links verweisen auf die Geschichte des Ortes.
  • Figuren: Aeneas und die Sibylle stehen als kleine, farbige Gruppe im Vordergrund.

Bedeutung

Das Bild zeigt Turners Orientierung an Claude Lorrain und seinen Anspruch, die klassische Landschaftsmalerei mit eigener Lichtbehandlung fortzuführen.

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