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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Der Frühling“

Zwei junge Gestalten sitzen auf einer Wiese, die wie ein Teppich aus gelben Blüten wirkt. Zwischen ihnen liegt eine stille Spannung aus Zuwendung und Zurückhaltung.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1907/10 in Öl auf Leinwand und ist die zweite Fassung des 1901 gemalten Bildes im Folkwang Museum Essen. Es befindet sich in der Sammlung Thomas Schmidheiny und gehört zu Hodlers symbolistischen Figurenbildern.

Bildkomposition und Details

  • Paar: Die Frau im hellen Gewand und der kniende Mann bilden ein spannungsvolles Gegenüber.
  • Wiese: Gelbe, rundliche Farbflecken formen ein dichtes, dekoratives Muster.
  • Farbklang: Gelb, Grün und die zarten Hauttöne prägen die helle Gesamtwirkung.
  • Horizont: Ein schmaler blauer Streifen am oberen Rand öffnet den Blick in die Weite.

Bedeutung

Das Werk deutet den Frühling als Allegorie des Lebens und der ersten Liebe und steht für Hodlers symbolistische Bildsprache.

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