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Weitere Informationen zu: Füsslis „Der gerächte Sklave“

Ein Blitz reißt den Himmel auf, im Vordergrund steht ein Paar hoch über dem Meer: Füssli gibt der Anklage gegen den Sklavenhandel eine eindrucksvolle Bühne.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1806/07 in London nach William Cowpers Gedicht „The Negro’s Complaint“ von 1788, einem der bekanntesten Texte der englischen Anti-Sklaverei-Bewegung. Das Öl auf Leinwand befindet sich laut Caption in Privatbesitz in Zollikon bei Zürich.

Bildkomposition und Details

  • Paar: Die hohe dunkle Gestalt schützt die Gefährtin im weißen Gewand mit festem Griff.
  • Sturm: Ein gezackter Blitz zerreißt links den Himmel über dem Wasser.
  • Schiff: Am linken Rand geht ein Sklavenschiff im Tornado unter.
  • Felsen: Ein kräftig braunroter Sockel erhöht das Paar über die Szene.

Bedeutung

Das Gemälde ist ein seltenes Beispiel für ein Anti-Sklaverei-Motiv in der Malerei um 1800 und zeigt Füsslis Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen.

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