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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Der Gerundensee mit Spiegelbild der Bäume“

Über dem glatten Wasser erhebt sich ein gefurchter Hang, davor leuchten drei Bäume in Herbsttönen. Die Landschaft wirkt still, fast angehalten, als spiegele der See auch die Zeit.

Entstehungshintergrund

Vallotton malte den Gerundensee (Lac de Géronde) bei Siders im Kanton Wallis 1919 in Öl auf Leinwand. Das Werk gehört in seine späten Landschaften, in denen er die Motive stark vereinfachte. Heute befindet es sich im Musée Cantonal des Beaux-Arts in Lausanne.

Bildkomposition und Details

  • Spiegelung: Die Baumgruppe und der dunkle Hang erscheinen umgekehrt im ruhigen Wasser.
  • Hangformation: Die parallelen Furchen erzeugen ein rhythmisches, fast ornamentales Muster.
  • Herbstbäume: Drei goldgelbe Kronen setzen den einzigen warmen Akzent im Bild.
  • Wasserfläche: Helles Türkis im Vordergrund vertieft sich zu dunklem Grün im Schatten.

Bedeutung

Das Bild zeigt Vallottons späte Landschaftsauffassung: klar konstruiert, farblich zurückhaltend und von einer eigentümlichen Stille geprägt.

Beratung und individuelle Anfragen

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