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Weitere Informationen zu: William Turners „Der Gotthardpass bei Faido“

Aus dem Dunst der Berge bricht ein Wildbach über Felsen hervor, und der Blick verliert sich in einer wolkenverhangenen Schlucht. Die Szene wirkt zugleich wild und von warmem Licht durchzogen.

Entstehungshintergrund

Turner entwickelte das Aquarell 1843 nach Eindrücken seiner Schweizreisen, auf denen ihn die Gotthardroute immer wieder beschäftigte. Das Blatt, ausgeführt in Aquarell über Graphit, gehört heute zur Sammlung der Morgan Library & Museum in New York.

Bildkomposition und Details

  • Wildbach: Weiß aufschäumendes Wasser rauscht im Vordergrund über Felsstufen und bildet den lebhaftesten Bildteil.
  • Felsmassen: Ockerfarbene und rötliche Gesteinsformen rahmen den Blick und geben dem Blatt Gewicht.
  • Atmosphäre: Nebel und Wolken lösen die Berge in weiche Farbschleier auf.
  • Lichtwirkung: Ein heller Durchblick in der Bildmitte lenkt den Blick in die Tiefe der Schlucht.

Bedeutung

Das Blatt zeigt, wie Turner alpine Landschaft als Zusammenspiel von Licht, Wasser und Dunst erfasste und dabei die Grenzen zwischen Naturstudie und Stimmungsbild verwischte.

Beratung und individuelle Anfragen

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