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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Der Grindelwaldgletscher, 1912“

Ein gewaltiger Fels ragt über einem Gletscher auf, dessen helles Eis sich wie ein blauer Keil ins Bild schiebt. Die Natur erscheint hier nicht als Idylle, sondern als schwere, elementare Masse.

Entstehungshintergrund

Hodler malte das Motiv 1912; das Bild ist unten rechts signiert und befindet sich im Kunsthaus Zürich. Es gehört zu seinen späten Alpenlandschaften, in denen er die Berge in klar begrenzte Farbflächen und dunkle Konturen übersetzte.

Bildkomposition und Details

  • Felsblock: Die massige, braune Felswand steht im Zentrum und wirkt fast wie eine Skulptur.
  • Gletscher: Hellblaue Eisflächen bilden einen leuchtenden Gegenpol zu den dunklen Felsen.
  • Grate: Türkis und Blau gefärbte Felszacken schließen die Komposition nach oben ab.
  • Vordergrund: Runde Steine und Schneereste geben dem unteren Bildteil Rhythmus und Tiefe.

Bedeutung

Das Werk steht für Hodlers späte, vereinfachende Sicht auf die Alpen, in der Struktur und Farbe wichtiger sind als eine getreue Wiedergabe.

Beratung und individuelle Anfragen

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