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Weitere Informationen zu: Alfons Muchas „Der heilige Berg Athos“

Sonnenlicht durchdringt den Raum wie ein Vorhang und lässt die Gestalten im Zentrum aufscheinen. Am unteren Bildrand knien Pilger, die Ruhe und Andacht ausstrahlen.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1926 in Eitempera auf Leinwand (405 × 480 Zentimeter) und trägt den Langtitel „Der heilige Berg Athos. Slawische Pilger an ihrem südslawischen Zufluchtsort, der Aufbewahrungsstätte der ältesten slawischen Schriftdenkmäler (XVIII. Jh.)“. Es gehört zum Slawischen Epos und wird von der Galerie hlavního mesta in Prag bewahrt (Inv. M–416).

Bildkomposition und Details

  • Lichtstrahl: Ein diagonaler Lichtkegel verbindet Kirchenraum und knieende Pilger.
  • Apsis: Die Gottesmutter mit Kind erscheint als goldenes Mosaik im Halbrund.
  • Heiligenfiguren: Leuchtende Gestalten mit Spruchbändern stehen über den Betenden.
  • Pilger: Am linken Bildrand steht ein Mann mit Stab, am rechten knien Gläubige.

Bedeutung

Das Gemälde erinnert an die Bedeutung von Athos für die slawische Schrift- und Glaubenstradition und zählt zu den stimmungsvollsten Bildern des Zyklus.

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