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Weitere Informationen zu: Giovanna Garzonis „Der heilige Ignatius von Loyola erblickt den kreuztragenden Christus“

Christus mit dem Kreuz erscheint auf einer Wolke, Gottvater blickt aus goldenem Himmel herab, und der Ordensgründer empfängt die Vision mit erhobener Hand. Die Szene verdichtet ein zentrales Motiv jesuitischer Frömmigkeit in einem einzigen, stillen Moment.

Entstehungshintergrund

Das undatierte Gemälde in Öl auf Leinwand misst 118 × 98 cm und wird Giovanna Garzoni (1600–1670) zugeschrieben. Es stammt aus der Kirche des Ospedale degli Incurabili in Venedig und gehört heute zu den Gallerie dell'Accademia. Als großformatiges Andachtsbild unterscheidet es sich deutlich von den kleinformatigen Stillleben, für die Garzoni vor allem bekannt ist.

Bildkomposition und Details

  • Christus: Im leuchtend roten Gewand und mit Dornenkrone trägt er das Kreuz diagonal durch die linke Bildhälfte.
  • Ignatius: Der Heilige im schwarzen Habit mit Heiligenschein nimmt die rechte Bildhälfte ein und wendet sich der Erscheinung zu.
  • Gottvater: Mit weißem Bart und Weltkugel thront er in goldgelben Wolken über der Szene.
  • Attribute: Hut, rotes Buch und Stab am Boden sowie die lateinische Inschrift unten links kennzeichnen den Ordensgründer.

Bedeutung

Das Bild steht im Zeichen der Gegenreformation und feiert den Gründer des Jesuitenordens als Mann der Vision und der Hingabe.

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