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Weitere Informationen zu: Edvard Munchs „Der Kampf“

Vor einem hellen Haus steht eine geisterhaft helle Gestalt in wehendem Gewand, die Arme wie Flügel ausgebreitet. Zu ihren Füßen liegt eine dunkle, verschlungene blaue Form, deren Umrisse sich kaum entwirren lassen.

Entstehungshintergrund

Munch malte das Bild 1916 unter dem Titel „Der Kampf“ und verband darin, wie in vielen seiner Werke aus dieser Zeit, eine reale Situation mit einer traumhaft verdichteten Bildsprache. Solche rätselhaften, kaum eindeutig lesbaren Szenen gehören zu den wiederkehrenden Merkmalen seines symbolistisch geprägten Werks. Das Gemälde befindet sich heute im Munch-Museum in Oslo.

Bildkomposition und Details

  • Helle Gestalt: Die weiß gekleidete Figur wirkt mit ausgebreiteten Armen fast schwerelos.
  • Dunkle Form: Am Boden windet sich eine verschlungene blaue Masse, deren Gestalt offenbleibt.
  • Haus: Das helle Gebäude mit blauem Fenster im Hintergrund verankert die Szene in einer konkreten Umgebung.
  • Farbklima: Kühles Blau und lichtes Weiß bestimmen die traumartige Stimmung.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Munch reale Motive in eine kaum auflösbare, symbolisch aufgeladene Bildsprache übersetzte.

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