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Weitere Informationen zu: Toulouse-Lautrecs „Der maurische Tanz oder Die Almeen“

Vorhang auf für einen Jahrmarktsauftritt: Eine Tänzerin hebt den Arm, Musiker und Zuschauer rahmen sie, und der Blick wandert durch eine dicht gedrängte Szene.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1895 in Öl auf Leinwand für die Bude der Tänzerin La Goulue auf dem Jahrmarkt Foire du Trône in Paris. Im Publikum stellte Toulouse-Lautrec laut Caption unter anderem Paul Sescau, Maurice Guibert, Oscar Wilde, Jane Avril und Félix Fénéon dar, außerdem sich selbst. Heute befindet sich das Bild im Musée d’Orsay in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Tänzerin: Vor dem Fenster tanzt eine Frau in grünem Rock, ein Arm ist erhoben.
  • Orientalin: Rechts sitzt eine Frau mit Kopfschmuck und Tamburin neben einem Mann im Turban.
  • Publikum: Zylinder, Melone und aufgesteckte Frisur im Vordergrund bilden eine dunkle Zone.
  • Bildgrund: Warme Ockertöne der Leinwand bestimmen die skizzenhafte Gesamtwirkung.

Bedeutung

Das Gemälde gilt als eines der bedeutenden Werke aus Toulouse-Lautrecs Spätphase und zeigt sein Interesse an Jahrmarkt und Bühne.

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