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Weitere Informationen zu: Edvard Munchs „Der Menschenberg: Knieender Akt“

Mit erhobenem Arm kniet eine nackte Gestalt vor einem Wirbel blauer Linien, der Körper changiert zwischen Anspannung und Hingabe. Der skizzenhafte Charakter des Blatts macht den Entstehungsprozess sichtbar.

Entstehungshintergrund

Die Studie entstand 1927 im Zusammenhang mit Munchs lebenslangem, nie vollendetem Projekt „Der Menschenberg“, einer monumentalen Komposition aus zahllosen übereinandergetürmten menschlichen Körpern. Einzelstudien wie diese dienten der Vorbereitung größerer Figurengruppen. Das Werk gehört heute zur Sammlung des Munch-Museums in Oslo.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die kniende Figur streckt einen Arm nach oben, der Kopf sinkt seitlich zur Schulter.
  • Linienwerk: Kristallin anmutende blaue Linien umschließen den Körper wie ein Kraftfeld.
  • Offene Fläche: Unbemalte Leinwandpartien lassen den skizzenhaften, prozesshaften Charakter des Blatts erkennen.
  • Farbklang: Kühles Blau trifft auf warme Beige- und Grüntöne der Haut.

Bedeutung

Die Studie gibt Einblick in Munchs jahrzehntelanges Ringen um sein unvollendetes Hauptwerk „Der Menschenberg“.

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