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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Der Niesen von Heustrich aus“

Die spitz zulaufende Bergsilhouette des Niesen steht wie ein Monument zwischen Wolkenmeer und violettem Himmel. Die Wolken rollen in schwungvollen Spiralen über das Bild.

Entstehungshintergrund

Hodler schuf das Gemälde 1910 in Öl auf Leinwand und signierte es unten rechts mit „F. Hodler“. Der Niesen im Berner Oberland beschäftigte ihn mehrfach; er malte den Berg von verschiedenen Standpunkten und in unterschiedlichen Stimmungen. Der Aufbewahrungsort ist in der Bildquelle nicht angegeben.

Bildkomposition und Details

  • Berg: Die grüne Silhouette wird durch dunkle Konturen und kurze helle Adern kräftig gegliedert.
  • Himmel: Ein weites Violett bildet den Grund für die spiralförmig bewegten Wolken.
  • Wolken: Weiße Nebelbänke im Vordergrund und dunkel umrandete Wolkenformen oben sorgen für Rhythmus.
  • Malweise: Dick aufgetragene Farbe und klare Konturen vereinfachen die Landschaft zu einem Ornament.

Bedeutung

Das Bild zeigt Hodlers späte Landschaftskunst, in der Natur zu einem ordnenden, fast zeichenhaften Farbbild wird. Es verbindet Naturbeobachtung mit dem Streben nach Rhythmus und Symmetrie.

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