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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Der See Saint-James, morgens“

Ein Teich im Morgendunst, in dem Ufer und Laub verschwimmen: Vallotton reduziert die Parklandschaft auf wenige ruhige Flächen und lässt die Spiegelung das Bild tragen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1918 in Öl auf Leinwand. Der See Saint-James gehört zum Pariser Westen; Vallotton schuf in seinen späten Jahren mehrere stille Landschaften mit Wasserspiegelungen. Das Werk gehört heute zur Hahnloser/Jaeggli Stiftung in Winterthur.

Bildkomposition und Details

  • Spiegelung: Das Wasser verdoppelt Ufer und Bäume in weichen, fast abstrakten Farbfeldern.
  • Trauerweide: Das satte Grün rechts bildet einen kräftigen Gegenpol zur fahlen Ferne.
  • Zweig: Der dunkle, kahle Ast links im Vordergrund setzt eine grafische Linie.
  • Signatur: Unten rechts trägt das Bild die Signatur mit Jahresangabe 1918.

Bedeutung

Die Landschaft steht für Vallottons späte, stark vereinfachte Naturauffassung, in der Stille und Farbklang wichtiger sind als erzählerische Details.

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