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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Der Tag“

Fünf nackte Frauen erwarten in feierlicher Ordnung den Tag; ihre Gesten führen vom Gebet bis zur weit geöffneten Umarmung des Lichts. Das Bild lebt von Symmetrie und ruhigem Rhythmus.

Entstehungshintergrund

Hodler malte 1905 die zweite Fassung von „Der Tag“ in Öl auf Leinwand im großen Format von 162 × 365 cm. Das Werk ist Teil seiner allegorischen Figurenbilder, die er seit den 1890er-Jahren entwickelte, und gehört zur Sammlung des Kunsthauses Zürich.

Bildkomposition und Details

  • Symmetrie: Um die zentrale Figur mit erhobenen Armen ordnen sich die übrigen Gestalten spiegelbildlich an.
  • Gesten: Verhüllte Gesichter, gefaltete Hände und erhobene Arme zeigen unterschiedliche Reaktionen auf das Licht.
  • Blumenwiese: Kleine Blüten in Violett und Blau überziehen den Boden in einem dichten Muster.
  • Himmel: Helle Wolkenbänder schließen den Horizont ruhig ab.

Bedeutung

„Der Tag“ gilt als Schlüsselwerk von Hodlers Parallelismus und verbindet Naturmystik mit einer streng geordneten Bildform.

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