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Weitere Informationen zu: Alfons Muchas „Der Tod des heiligen Adalbert“

Ein Waldstück voller Totenschädel bildet die Bühne für den letzten Augenblick des Heiligen. Die Malerei in Grautönen verstärkt den Ernst der Szene.

Entstehungshintergrund

Mucha malte die Ölskizze 1893/95 auf Holz, sie misst rund 60 × 44,5 cm. Sie war eine Studie für eine Illustration in Charles Seignobos’ „Szenen und Episoden aus der Geschichte Deutschlands“ von 1898. Adalbert von Prag, um 956 geboren, wurde am 23. April 997 am Frischen Haff erschlagen. Das Bild befindet sich in einer Privatsammlung in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Heiliger: Der liegende Mönch in heller Kutte zieht den Blick über die gesamte Bildbreite.
  • Schädel: Aufgetürmte Totenschädel am Baum und ein einzelner Schädel im Vordergrund steigern die Dramatik.
  • Gestalten: Rechts erheben dunkel verhüllte Figuren die Arme über der Szene.
  • Grisaille: Die Malerei in gedämpftem Grau und Braun betont Licht und Schatten.

Bedeutung

Die Skizze zeigt den jungen Mucha als Illustrator historischer Stoffe, bevor er zum Star des Pariser Jugendstils wurde. Sie zeugt von seiner Fähigkeit zu Erzählung und Atmosphäre.

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